Veröffentlicht bei Northern Art Music am 30.01.2021, von Kai Grothaus

Heute soll es musikalisch mal in die südlichen Regionen des Landes gehen. Um genau zu sein befinden wir uns in München. Hier befindet sich das Headquarter einer sehr interessanten Band: FUUN. Interessanter Name, auf den wir im Interview noch zurückkommen werden. Schon seit dem Jahr 2013 existiert die Band, die musikalisch eigentlich gar nicht so genau zu beschreiben ist. So ist die Beschreibung Happy Post Grunge Psychedelic Stoner Rock schon einmal Grund genug, mal genauer FUUN-Quartett nachzufragen. Mehr über FUUN erfahrt ihr im folgenden Interview.

NAM: Hallo in die Runde, erst einmal vielen Dank, das ihr euch für dieses Interview die Zeit nehmt. Mögt ihr euch den Lesern von Northern Art Music vielleicht einmal kurz vorstellen.

FUUN: Hallo Kai, danke – ist uns eine Freude, dabei zu sein. Ganz genau – wir sind FUUN aus München: Pascal singt und spielt Gitarre, Genoveva singt auch, Dreher trommelt und Julian basst. Wir sind vier Freunde und kennen uns seit fast einem Jahrzehnt. Seit 2013 musizieren wir gemeinsam.

NAM: Wie hat eure Musikkarriere dereinst begonnen und welche Einflüsse haben dabei eine Rolle gespielt?

FUUN: Pascal und Dreher kennen sich schon seit Schulzeiten und haben damals schon zusammen Musik gemacht. Mangels Proberaum haben sie sich an der Musikschule angemeldet, um dort zu proben. Dort haben sie Genoveva kennengelernt, die damals gerade Bass lernte. Später entdeckte Julian eine Aufnahme von FUUN im Internet und schrieb uns, ob wir einen Song mit ihm aufnehmen wollen im Rahmen seines Bachelor-Studiums im Tonstudio der School of Audioengineering (SAE). Dann haben wir den Julian einfach behalten. Das ist jetzt unser Julian. Lol. Die zwei größten Einflüsse für unseren Sound waren am Anfang die Eels und Nirvana. Natürlich haben wir die Songs unserer großen Idole gecovert. Nach und nach schrieben wir immer mehr eigene Songs. Unser Stil war damals hauptsächlich Post-Grunge in klassischer Rock-Besetzung.

Long long time ago…

NAM: Wie kam es zur Namensfindung und welche Bedeutung hat dieser?

FUUN: Beim Namen hat uns der kurze Name der Eels inspiriert. Außerdem wollten wir uns damals auf keine Sprache festlegen, deshalb waren wir auf der Suche nach einem Wort, das in keiner Sprache eine Bedeutung hat. Fun Fact: Wir fanden später heraus, dass unser Bandname „Pech“ auf Japanisch heißt. Außerdem stellte sich heraus, dass der Name katastrophal schlecht im Internet zu finden ist, weil Suchmaschinen ihn immer auf „Fun“ korrigieren. Aber der Name FUUN hat auch was Positives: Sollten Menschen bei Konzerten BUUUHEN, klingt es, als würden sie unseren Namen rufen 😉.

Battle of Bands

NAM: Wie lief es generell in der Szene zu Anfang so ab, gab es Kontakte mit anderen Bands oder Newcomern der Szene aus der Gegend, wann seid ihr zum ersten Mal in der Öffentlichkeit aufgetreten, also erste Liveauftritte?

FUUN: Wir haben 2016 zum ersten Mal in dieser Konstellation am Battle of Bands in Herrsching teilgenommen und direkt gewonnen. YESSAA! Wir haben immer schon klassische Gig-Tauschs mit anderen Bands organisiert und sogar an Vernissagen gespielt und in Germering eine Rauminstallation zum Song „Loss of Time“ ausgestellt. Wir strecken unsere Fühler überall hin aus.

Rauminstallation Loss of Time

NAM: Aktuell seid ihr mit eurem Debüt-Album „Past“ am Start. Erzählt uns mal ein bisschen darüber.

FUUN: Das Album besteht aus Songs, die wir teilweise vor sehr langer Zeit geschrieben haben. Der älteste Song auf der Platte ist fast sieben Jahre lang gereift. Seitdem ist viel passiert. Wir haben eine WG zusammen gegründet, wir haben uns von einem Gitarristen getrennt, Corona kam um die Ecke und außerdem sind wir auch einfach viel weltoffenere Menschen geworden. Deshalb war die besondere Herausforderung hinter dem Album, unser neues Lebensgefühl in die alten Songs zu transportieren.

NAM: Wer ist für das Cover Artwork für die Veröffentlichungen verantwortlich?

FUUN: Die Artworks kommen von Pascal und Genoveva. Pascal hat auch das Album Cover von „Past“ kreiert. Wir wollen mit den Covers auch das Gefühl der Songs transportieren. Das gehört für uns zum Gesamtkunstwerk „FUUN“ dazu.

Debütalbum von FUUN
Das Debüt-Album „Past“ von FUUN gibt es vorerst nur auf Bandcamp zum Download zu kaufen und natürlich auf allen bekannten Streaminganbietern zum Anhören

NAM: Gab es schon vor FUUN musikalische Aktivitäten bei Euch?

FUUN: Julian spielt seit 20 Jahren Klavier, hatte damals bereits bei Different Meaning Keyboard und Synthesizer gespielt und drehte auch die Plattenteller im Münchner Nachtleben. Genoveva war in einer Schul-Black-Metal-Band und sang im Chor, Dreher war ebenfalls in einer Metal-Band und trommelt bis heute parallel in der Herrschinger Blaskapelle. Pascal hat direkt nach drei Monaten Gitarre spielen die Band gegründet, die später zu FUUN wurde.

NAM: Welche musikalischen Einflüsse gibt es für Euch, gibt es Vorbilder, woher nehmt ihr eure Inspiration?

FUUN: Wir sind sehr verschieden und haben ganz unterschiedliche Vorbilder.

Pascal verbrachte bereits als Teenie die Sommer mit seinem Vater auf dem Sziget Festival in Ungarn oder mit seinem Onkel auf Konzerten und wusste damals schon, dass er auch da vorne auf der Bühne stehen will.

Dreher interessiert sich für ganz viele Genres und ist beeindruckt von Künstlern wie Jojo Mayer, Buddy Rich und ihren extrem starken Spieltechniken an den Drums.

Julian fing mit einer klassischen Ausbildung am Klavier an – insbesondere J.H. Bach und Bartók begleiten ihn schon sein ganzes Leben lang. Parallel dazu hörte er sich durch die Plattensammlung seiner Eltern – mit Highlights wie The Beatles und die Spider Murphy Gang. Seine Produktion heute ist beeinflusst von Adam Young und Kevin Parker – ihren perfekten Harmonien, ihrem großen Dynamikumfang und komplexen Arrangements, die trotzdem einfach klingen. Alles hat Sinn.

Genoveva liebt entspannten psychedelischen Rock mit Sitar-Klängen und langen Instrumentals. Deshalb experimentiert sie neben dem Singen am liebsten mit allen möglichen Instrumenten und Klängen herum. Ihr momentaner Liebling ist ein Clarineau – eine Art Blockflöte mit Klappen und Rohrblatt-Mundstück.

NAM: Für die Technikfreaks unter uns, mit welchen Instrumenten, DAW´s etc arbeitet ihr?

FUUN: ProTools ist meine favourite DAW für Recording und Editing von „echten“ Instrumenten. Da haben wir recht viele von aufgenommen :3 Geht damit am schnellsten und einfachsten, wenn man sich auskennt.Zum Mixing exportiere ich dann alles nach Ableton, das Programm macht so unfassbar kreativ und der Workflow – bis auf Recording und Editing – ist so nice! Wir haben für unser Album viele Instrumente verwendet – darunter Violine, Cello, Fender Rhodes, viele Gitarren – wie eine 60 Jahre alte 12-saitige Framus – 3 Bässe, unzählige Percussion-Instrumente wie echte Drums, Flex-a-Tone und Kalimba. Wir haben Vintage-Synthesizer von Moog, Korg und Yamaha verwendet. Effektierung passiert inner- und außerhalb der digitalen Welt, bisschen analoger Dreck schmeckt schon richtig gut!!! Im Studio haben wir eine große Auswahl an Bass- und Gitarrenverstärkern und eine geistige Range an psychedelischen Soundeffekten.

NAM: Gibt es Künstler, mit denen ihr gern einmal auftreten oder zusammen arbeiten würdet?

FUUN: Auf jeden Fall. Bananafishbones, Oli Schulz und Giant Rooks sind tolle Künstler! Robin Schulz könnte bestimmt einen nicen Remix von unserem neuen Song „Die ganze Welt ist Lava“ machen, aber er antwortet ja nicht auf Instagram. Falls andere DJs zeitnah Bock hätten – das Ding muss noch während der Pandemie droppen – meldet euch!

NAM: Wie sieht es mit Videos aus – sind diese für euch wichtig? Clips zu den Tracks für z.B. Youtube und andere Kanäle zu produzieren ist ja auch sehr aufwändig.

FUUN: Videos machen uns total Spaß. Da kann man dem Song nochmal eine neue Dimension verpassen. Ähnlich wie bei unserem Artwork sind Videos für uns einfach ein kreatives Ventil. Gerade ist viel Druck drauf – kommt bestimmt was 😉 Es gibt bereits einige Videos hier zu sehen:

NAM: Wer sind eure All Time Heroes im heimischen Plattenregal?

FUUN: Tame Impala mit „Innerspeaker“ (auch ein sehr gutes Artwork), Thievery Corporation, Dope Lemon, Fink, Eels, Rage Against the Machine, Miles Davis mit „Kind of Blue“, tatsächlich auch Taylor Swift mit „1989“ und Alligatoah, Nicolas Jaar mit „Space Is Only Noise”.

NAM: Was außer Musik bereichert noch euer Leben, außergewöhnliche Hobbys oder Filme, Bücher etc?

FUUN: Unsere gemeinsamen Hühnchen und Enten, der Duft im Haus, wenn Julian wieder seine Back-Tage hat. Unser Trommler hat das Radfahren für sich entdeckt, wir kochen sehr gerne zusammen und freuen uns schon auf den Frühling, wenn wir wieder im Garten starten können. Genoveva ist Kräuterpädagogin und immer auf der Jagd nach alten Büchern über Kräuter. Deshalb mischen wir am liebsten unsere eigenen Teekreationen. Wir empfehlen alle Filme von Tommy Wiseau.

NAM: Und zum Schluss – wie sehen eure Planungen für 2021 aus?

FUUN: Fame werden. Außerdem haben wir schon genug Premium-Material für ein zweites Album – es wird also keine weiteren 7 Jahre dauern. Wenn Corona besiegt ist, freuen wir uns darauf, endlich wieder echte Konzerte zu spielen. Wir haben einiges vor! Außerdem möchten wir gerne ein weiteres Hühnchen adoptieren.

NAM: Noch einmal vielen Dank und bleibt gesund.

FUUN: Danke für deine Zeit, bleib du auch gesund!

Kai Grothaus

Northern Art Music: http://www.northern-art-music.com/

MusikNah ist eine virtuelle Bühne für Kultur, Abwechslung und vor allem Musik. Einmal pro Woche darf dort jeder im Voting über das Stagetalent der Woche abstimmen uuuuuuund FUUN hat diese Woche gewonnen! Yess! Das bedeutet, dass unser Song „Loss of Time“ von unseren brandneuen Album „Past“ ab Montag diversen Partnern von MusikNah zur Verfügung steht und bestimmt in Zukunft in einigen Onlineradios zu hören ist. Whoop whooooop!

Übrigens: Im Musikvideo könnt ihr noch die alte Version von Loss of Time hören. Auf unserem Album „Past“ ist die 2020er Version, die mit neu aufgenommenem Gesang, Instrumentals und einem etwas anderen Arrangement glänzt. Das Ganze mega nice abgemischt. Hört es euch an! Ihr könnt das Album auf Bandcamp zu einem Preis eurer Wahl kaufen und ihr findet es auf allen bekannten Plattformen wie Spotify, Apple Music, Amazon und vielen weiteren. Viel Spaß!

Vielen Dank an Delvin von dem großartigen Musik-Blog African Hype, der ein Review zu unserem neuen Album Past geschrieben hat. Für mehr, klickt auf das Zitat:

„Packed with 11 crowd-leading songs, the post-grunge rock band blasts the scene with a heavy, exploding melodic tone that gives the listener a fun time.“

https://africanhype.com/fuun

African Hype hat uns außerdem in einem Interview gefragt, wie es zu unserem Bandnamen kam, was wir während Corona machen und welche Projekte als Nächstes von uns kommen. Klickt auf das Foto um den kompletten Blogbeitrag zu lesen:

Wir hatten ein Interview mit Francesco Bommartini, dem Musikkritiker hinter dem beliebten Blog „Accesso Riservato“ aus Italien. Im Anschluss hat er ein Review zu unserem Album „Past“ veröffentlicht.

Wer möchte, kann die italienische Originalversion direkt auf seinem Blog nachlesen:

Unsere Unterhaltung führten wir in englischer Sprache, deshalb gibt es hier auch noch die englischsprachige Version:

Album Past von FUUN

Interview mit Francesco Bommartini am 13.01.2021


Der Name eures neuen Albums ist Past. Was sind die Hauptunterschiede zu früheren Veröffentlichungen?
Als erstes vielen Dank für das Interview. Freut uns sehr, dich kennenzulernen.

Unser Stil wurde früher hauptsächlich von Rock und Post-Grunge inspiriert. Es war ein ziemlich unkomplizierter Sound in typischer Rockband-Besetzung. Heute sind wir offenere Menschen, die gerne mit Klängen jeglicher Art experimentieren. Wir interessieren uns besonders für Instrumente, die und erstmal ungewohnt sind und sogar für Klänge wie den des Handlaufs in unserem Treppenhaus. Während Covid verließ einer unserer beiden Gitarristen die Band und unsere gemeinsame WG, also sind wir jetzt nur noch zu viert. Last but not least hat es sieben lange Jahre gedauert, bis unser neuestes Meisterwerk entstanden ist. Die Geschichten hinter den Songs sind also von Ereignissen inspiriert, die bereits vor langer Zeit stattgefunden haben.


Wie läuft bei euch die Kompositionsphase ab?

Wir begannen damit, zusammen zu jammen, dann entwickelten wir die Struktur und schrieben die Texte. Als wir endlich jedes Detail festgelegt hatten, nahmen wir den Song auf. Bevor Julian noch nicht in der Band war und wir kein Studio hatten, war das Aufnehmen noch sehr schwierig. Zu der Zeit dachten wir, ein Song sei nach der Aufnahme fertig. Ist aber nicht so. Besonders während Covid profitierten wir sehr davon, dass wir zusammen wohnen und ein eigenes Studio zu Hause zu haben, und auch von Julians Erfahrung als Produzent… und Bäcker. Wir konnten uns wirklich treiben lassen und mit verschiedenen Klängen, Arrangements und Effekten experimentieren. Eine ganz neue Erfahrung für uns.

Wie plant ihr, das Album zu promoten?
Covid zwingt uns, auf eine reine Online-Strategie zu setzen. Online-Marketing hat aber einen Vorteil: Man kann jeden erreichen, nicht nur die Locals. Also dachten wir uns: Warum nicht gleich die ganze Welt? Wir haben bereits einige internationale Kritiken erhalten und sind gespannt, was sie in Italien zu unserem Album sagen. Sobald Covid es erlaubt, wollen wir außerdem auf Tour gehen. Wir möchten auch in Italien spielen! Schreibt uns eine E-Mail und wir werden es auf jeden Fall machen.


Ihr habt einen einzigartigen Sound. Was macht ihn aus und habt ihr irgendwelche Geheimnisse?

Unser Sound besteht aus zwei gleichberechtigten Frauen- und Männerstimmen, die teils mit einem mehrstimmigen Chor begleitet werden. Wir suchen also nach lokalen Chorgruppen, die uns auf unserer Live-Tour begleiten.

Außerdem haben wir in unserem Album viele Instrumente verwendet – darunter Violine, Cello, Fender Rhodes, viele Gitarren, wie eine 60 Jahre alte 12-saitige Framus, 3 Bässe, unzählige Percussion-Instrumente wie echte Drums, Flex-a-Tone und Kalimba. Wir haben Vintage-Synthesizer von Moog, Korg und Yamaha verwendet. Im Studio haben wir eine große Auswahl an Bass- und Gitarrenverstärkern und eine unfassbare Range an psychedelischen Soundeffekten (alles, was die Technik her gibt und noch viel mehr). NO LIMITS! Besonderer Tipp unseres Bassisten: Das Cockfight-Pedal ist best FUZZ!


Wie habt ihr 2020 mit Covid gelebt?

Zum Glück sind wir sechs Monate vor der Seuche zusammengezogen. Nur unser Schlagzeuger lebt ein paar Kilometer entfernt, so dass wir weiter zusammen spielen und am Album arbeiten konnten. Nachdem alle unsere Shows abgesagt wurden, haben wir mehrere Konzerte aus unserem Wohnzimmer gestreamt. Unser Schlagzeuger war auch live über Skype dabei. Im Herbst, als die Zahl der Infektionen abnahm, durften wir ein kleines Konzert mit einer begrenzten Anzahl von Zuschauern spielen, das ebenfalls gestreamt wurde. Es war eine einzigartige Nacht für uns. Die Highlights sind auf unserem YouTube-Kanal und auf unserer Website zu sehen.

Wir haben auch die Single Grey Cold Rabbit veröffentlicht, hart an dem Album gearbeitet und es am letzten Tag des Jahres fertiggestellt und veröffentlicht. In der Zwischenzeit bauten wir Gemüse an, lernten Brot und Pizza zu backen und freundeten uns mit den Hühnern und Enten in unserem Garten an, die wir während der Pandemie adoptiert hatten. Es gibt nichts Entspannenderes, als ihnen den ganzen Tag beim Futtern zuzuschauen.

Ihr lebt in München. Wie war die Musikszene dort vor Covid?
Wir haben unvergessliche Konzerte in München vor fantastischem Publikum gespielt und sind unglaublich dankbar dafür. Wir hoffen sehr, dass viele Live-Clubs diese schwierigen Zeiten überstehen und dass wir in Zukunft wieder dort spielen können. Musik ist ein so wichtiger Teil der Kultur – sie verbindet uns Menschen auf einer sehr persönlichen und emotionalen Ebene miteinander. Das darf nicht sterben!

Fuun live im Backstage Club | Emergenza 2020 | 1st Step No.4 | 28-2-2020 | Tobias Tschepe


Wie feiert ihr eure Konzerte?
Wir fahren am liebsten mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Konzert. Auf der Bühne ist Freiheit für uns das Wichtigste. Deshalb spielen wir in lockeren Arrangements, mit Raum für Improvisationen, wie Solos und die Umsetzung gemeinsamer spontaner Ideen. Wir passen unser Setup individuell an den jeweiligen Veranstaltungsort an – von kleinen akustischen Sessions bis hin zu einzigartigen und aufgepumpten Performances – vergleichbar mit einer Studioproduktion. Wir streben bei jedem Song nach dem perfekten Sound: Echtes Schlagzeug, zwei elektrische und zwei akustische Gitarren mit großen Pedalboards, Bass, 3 Stimmen mit Vokaleffekten, ein Keyboard, eine Flöte und viele kleine Percussion-Instrumente. Ein Konzert mit FUUN ist immer eine Party. Nach der Show feiern wir gestört mit unseren geliebten Fans. Wir gehören meistens zu den Letzten, die den Club verlassen. Videotagebücher dazu gibt’s in den Highlights auf Instagram: @fuunology.


Was wünscht ihr euch für die Zukunft?
Wir streben natürlich die Weltherrschaft an. Wir möchten, dass alle Humanoiden freundlich zu unserem Planeten sind! Wir möchten einen weiteren süßen Hühnerfreund adoptieren. Wir wollen, dass unsere Musik überall zu hören ist. Nach der genetischen Verbesserung aller Humanoiden und dem Sieg über Covid möchten wir viele Shows spielen, die ganze Welt sehen und vor allem einen Gig auf einem Bio-Bauernhof in Italien spielen. Und wir wollen Weltfrieden!

Review von Francesco Bommartini


FUUN hat eine seltsame Lebendigkeit. Fast überraschend für solch eine dunkle Zeit. Willkommen bei Past, einem Album, das sich trotz seines Titels mit rettender Frische in die Gegenwart einfügt. Die Produktion ist dynamisch und hebt einige Nuancen hervor, die die Lautstärke sonst oft verbirgt.
Die Klangideen der 11 veröffentlichten Songs sind vielleicht nur die schönsten und unterhaltsamsten, die diese Deutschen aus München anzubieten haben. Fuun wurde ursprünglich als Post-Grunge-Band geboren und hat nun ein eigenes Genre entwickelt. Inspiriert von Pixies, Alt-J, Radiohead, Alice in Chains, aber auch von den Beatles mit King Gizzard-Einflüssen. Anhören ist viel einfacher:

Abgesehen von der verstörenden Stimme bei „Lola“, die wirklich an die von Cobain erinnert, ist FUUN ein großartiges Projekt, das sicher viel Erfolg haben wird. Die Dynamik, die ich oben erwähnt habe, legt es nahe. Und diese oft entfremdenden Songanfänge mit Bässen, die zufällig dort platziert zu sein scheinen, fast überladen, aber stattdessen sinnvoll.
Die Vielfalt führt den Hörer mit Leichtigkeit durch die 11 Songs des Albums. Nicht schlecht, da wir in einer Welt leben, in der Informations- und Musiküberflutung an der Tagesordnung steht. Und es ist egal, dass der Sänger an Cobain erinnert – das passiert auch in Notabomb -, da Genoveva Dünzinger das perfekt ausbalanciert und mit psychedelischen Effekten veredelt.

Die letzte Amtshandlung von FUUN in diesem merkwürdigen Seuchenjahr war der gemeinsame Klick auf den „Publish“-Button bei Bandcamp.

Album Cover des ersten Albums von FUUN (2020): Past

Nach intensiven Wochen im Lockdown zeichnete sich in dem scheinbar endlos langen Dauerprojekt plötzlich ein Konzept ab. Die Bausteine, aus denen sich dieses Album zusammensetzt, waren teilweise seit vielen Jahren Teil unseres musikalischen Repertoires. Und das war genau das Problem. Wir hatten uns seit der Gründung 2013 extrem verändert. Unser Musikgeschmack hat sich verändert – unser Stil – überhaupt alles – wer wir sind.

Wir hatten in diesem Jahr nicht nur zahlreiche Auftrittsmöglichkeiten verloren, sondern auch unseren Leadgitarristen, der aus der Band austrat und unsere gemeinsame WG verließ. Das verflixte siebte Jahr hatte ordentlich zugeschlagen.

Und genau dieses Jahr beschließen wir nun mit dem Release unseres ersten Albums. Nach allem was passiert war, ist der logische Titel PAST. Vergangenheit.

Aber genau deshalb ist dieses Album auch der Auftakt in unsere neue kreative Identität. Jeder einzelne Song dieses Albums ist ein Blick in die Vergangenheit, der fusioniert wurde mit unserer heutigen musikalischen Sichtweise. Unsere Arrangements sind experiementierfreudiger geworden – psychedelische Einflüsse brechen die rockigen Strukturen auf. Man hört sie, die neue kreative Freiheit, die sich FUUN erobert hat.

Fuun creates one of those classic albums with “Past” the sort that takes a lot of time and effort to do just right, and lingers in the mind long after the music’s ended.

by Beachsloth Blog

Das Album wird in Kürze auch auf allen anderen bekannten Plattformen wie Spotify, Amazon Music und vielen Weiteren verfügbar sein.

Nächstes FUUN Livestream Konzert – Samstag 28.03.2020 um 20:00 Uhr

https://www.twitch.tv/artbase_tv/

Mit einem Klick auf den oben gezeigten Link gelangt ihr zum Artbase.tv Account auf Twitch. Ab 20 Uhr könnt ihr uns dort live beobachten. Wer sich vorher kostenlos bei Twitch registriert, kann während des Konzerts sogar Kommentare in Echtzeit posten. Den Livestream anschauen könnt ihr aber auch ohne Registrierung. Viel Spaß!

Hier ein Zusammenschnitt vom letzten Gig:

Der Coronavirus hat unseren Alltag komplett umgekrempelt. Doch FUUN lässt sich nicht unterkriegen und spielte am 21tem März unter dem Motto #stayathome ein erstes Testkonzert im eigenen Wohnzimmer. In Kooperation mit Artbase.tv wurde das Konzert auf Twitch Live gestreamt und parallel wurde außerdem auf Instagram live übertragen. Ein spannendes Projekt, das in den kommenden Tagen noch weiter ausgebaut und optimiert wird, damit das Konzertfeeling so authentisch wie möglich ist.

So wurde das erste Testkonzert am 21ten März angekündigt. In Zukunft wird es weitere Livestrams von FUUN geben!

Eine große Einschränkung gab es allerdings: FUUN hat beschlossen, die Konzerte ohne den Drummer – Manuel – zu spielen. Dieser lebt als einziges Bandmitglied nicht in der gemeinsamen WG und hätte somit extra anreisen müssen. Weil FUUN das Motto #stayathome absolut ernst nimmt, wurde darauf verzichtet. Stattdessen wurde der Schlagzeuger per Skype zugeschaltet – bis ein Stromausfall in seiner Straße den Gastauftritt abrupt beendete. Sowas kann eben passieren, wenn alles Live ist.

Der erste FUUN Livestram am 21ten März

Wir freuen uns auf weitere Konzerte im „Homeoffice“ mit Bademantel und Pyjama 🙂 Es ist spannend, direkt die Kommentare und Reaktionen sehen zu können…die Interaktion mit den Zuhörenden ist sogar noch intensiver als bei einem normalen Konzert!

Ihr möchtet beim nächsten Mal dabei sein? Folgt uns auf Instagram und Facebook oder schaut regelmäßig hier vorbei. Wir werden kommende Konzerte hier ankündigen und auch hier den Zugangslink teilen. Wir sehen uns!

Fuun live im Backstage Club | Emergenza 2020 | 29-2-2020 | © Tobias Tschepe

Am 29. Februar öffnete der Backstage Club in München seine Pforten für acht Acts in der Vorrunde des EMERGENZA Bancontests – dem größten Newcomer Bandfestival der Welt❤️!!! Das Konzert startete mit vier Acts aus dem Trap-Genre. Die Rockbands teilten sich den zweiten Teil des Abends mit FUUN als Krönung 😉

Fuun live im Backstage Club | Emergenza 2020 | 29-2-2020 | © Tobias Tschepe

Wir spielten also als letzte Band – einige Trap Acts hatten sich schon verdrückt – und trotzdem wurde es immer voller im Club! Fettes Danke an alle unsere Freunde und Fans, an alle, die es doch noch geschafft haben und an alle, die spontan gekommen sind…IHR habt den Laden mit uns GEROCKT!!!

Fuun live im Backstage Club | Emergenza 2020 | 29-2-2020 | © Tobias Tschepe

Jedes Ticket hatte die Möglichkeit für mindestens 2 Acts zu voten…Und weeeeeer ist in der nächsten Runde? FUUN! FUUUUUUUN!!! FUUUUN!!!

👉 ! ! ! D A N K E ! ! ! 👈

Fortsetzung folgt – wir sehen uns bei Runde zwei, diesmal wieder im Backstage aber auf größerer Bühne *g* ❤️!

Fuun live im Backstage Club | Emergenza 2020 | 29-2-2020 | © Tobias Tschepe

Ein riesen Danke geht auch an das Team vom Emergenza, danke für den Soundcheck, Danke für die Orga, für die hammer Fotos…apropos: Wenn jemand von euch noch Videoaufnahmen oder Bilder von dem Auftritt gemacht hat, schickt sie uns zu und ihr könnt euch unserer ewigen Dankbarkeit sicher sein 🙂 LIEBE! ❤️!!!

fuun.kontakt@gmail.com

Fuun live im Backstage Club | Emergenza 2020 | 29-2-2020 | © Tobias Tschepe
Fuun live im Backstage Club | Emergenza 2020 | 29-2-2020 | © Tobias Tschepe

FUUN spielt auf dem Newcomerfestival Toys2Masters in Bonn und stellt sich schon mal auf einen spannenden Roadtrip ein. Raus aus der Komfortzone, rein ins Abenteuer. Wir sind hyped und gespannt was Bonn so zu bieten hat. Übrigens könnt ihr die begehrten Vorverkauf Tickets des Toys2Masters Contest direkt bei uns erwerben – im Vorteilspack mit einer gratis Schallplatte! Na wenn das nix ist! Bestellung einfach per Mail – Zahlung per Überweisung, Paypal, Bar oder Bitcoin. Wir freuen uns auf euch!

Nach dem Motto: But I would walk 500 miles! …Dädädärätäää dädärätääää damdidelamdidelamdidelamdidelamdadaaa.

Ein verrücktes Jahr geht zu Ende! Wir haben drei Singles veröffentlicht, eine Band-WG gegründet, waren zusammen in Griechenland um Musikvideos zu drehen, haben unseren fabulösen on-demand Merchandise Shop online gestellt und haben unsere ersten Releases gefeiert auf Spotify, Deezer, Amazon, Apple Music und vielen weiteren. Es geht vorwärts und doch war das Jahr viel zu kurz. Passend zu diesem Motto haben wir an Silvester noch einen letzten Release für euch im Jahr 2019, bevor wir uns im neuen Jahr wieder sehen: Das Video zum Song LOSS OF TIME!!

FUUN – Loss of Time – das offizielle Video

Wir wünschen euch viel Spaß damit *g* und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Natürlich findet ihr den Song auch auf so ziemlich allen bekannten Musikportalen – ich sag nur: DAUERSCHLEIFEEEE!

Kuss, eure FUUN Gang 😉

Ja! Es ist so weit! Mit dem Single Release des Songs „Shandes on“ hat FUUN nicht nur einen altbekannten Publikumsliebling veröffentlicht, es ist auch die Geburtsstunde einer neuen Ära bei FUUN. Obwohl man unsere Songs auch weiterhin auf Youtube findet, haben wir den Sprung gewagt und sind jetzt auch auf allen gängigen Musikportalen zu finden. Das hat den Vorteil, dass du unsere Songs jetzt auch ganz easy deiner Lieblingsplaylist hinzufügen kannst. Ganz egal ob du bei Deezer, Apple Music, Spotify, Amazon, Google Music oder sonstwo bist. Du findest uns jetzt ÜÜÜÜÜÜÜBERALL!!

BÄM!!

Icons aller Musikplattformen, auf denen FUUN Music verfügbar ist.
Auf diesen Plattformen gibt’s FUUN zu hören!

Um es gleich vorweg zu sagen: Das Klavier hat überlebt, der Julian auch. SIEG!

Und alles ging viel schneller als gedacht: Schon nach einer Woche war aus dem fiesen Akkordgehacke ein harmonischer Klang entstanden. Wobei – das klingt viel zu einfach. Tatsächlich war es harte Arbeit das Klavier zu stimmen – wie uns Julian immer wieder versicherte – und es war mindestens genau so hart, dabei zu zu hören 😉

Zwischenzeitlich haben wir uns gefragt, ob es eigentlich gefährlich ist, sowas selbst zu machen…schließlich rät so ziemlich jeder Forumsbeitrag entschieden davon ab, sein Klavier selbst zu stimmen. Von hängenden Tasten, heftiger Spannung und völliger Zerstörung ist die Rede. Tatsächlich ist die Spannung enorm. Jede einzelne Taste schlägt bis zu drei Saiten an, die alle auf der vertikalen Rückplatte gespannt sind. Wer schon mal Stahlseiten auf eine Konzertgitarre aufgespannt hat, und unfreiwillig einen Bumerang geformt hat, weiß, wie extrem die Spannung schon bei fünf Seiten sein kann.

Schade, wenn das Klavier wie Pac-Man vorne zusammengeklappt wäre und unseren Bassisten gefressen hätte! Dann wäre das ein trauriger Update-Post geworden…sowas wie „Klavier leider tot. Bassist hats auch erwischt. RIP.“

Aber Julian hat alles im Griff und vorsichtshalber einen Ganzton tiefer gelassen, um nicht gleich am Anfang zu viel Spannung rein zu bringen. Die Harmonie ist top geworden. Jetzt bekommen alle in der WG Klavierunterricht und sie spielten glücklich bis ans Ende ihrer Tage. Nein ernsthaft – kein Märchen. Es hat geklappt.

Reingehört!

Wenn man ein Klavier für wenig Geld möchte, dann kauft man es gebraucht, transportiert das tonnenschwere Monster dann im Schweiße seines Angesichts  komplett selbst nach Hause und lässt es dann auf der Terrasse stehen. Weil man weder die Eingangstreppe hoch kommt, noch überhaupt weiß, ob man es dahinter um die Kurve ins Wohnzimmer schafft. So ging es uns auch.

Mit einer dunkelgrünen Campingplane bedeckt musste es fast 2 Wochen bei Wind und Wetter draußen stehen – und sah dabei sehr traurig aus. Als wir das ständige Winseln und Jammern von draußen nicht mehr ertragen konnten, haben wir uns dann professionelle Hilfe geholt und einen Klaviertransporteur herbestellt. Der hat uns natürlich erstmal ausgelacht. Dass wir uns das angetan haben, es selbst bis hier her zu transportieren…und dann hat er zwei Gurte genommen und es mit seinem Kollegen kurzerhand ganz easy reingetragen. Zu unserer Verteidigung: Die Zwei waren mindestens 2 Meter groß und sahen aus wie muskelbepackte Riesen-Ninjas.

Das wir selbst eher Lauchse sind war uns vorher schon klar, aber die zwei haben und dann doch echt überrascht. Nach ungelogen 7,5 Minuten Arbeit strichen sie ihren Lohn ein und waren schon auf dem Weg zum nächsten Klavier. Wow.

Und das Klavier? Das steht endlich an seinem verdienten Platz, ist nun das Highlight des Wohnzimmers…

…und geisteskrank verstimmt.

Wir greifen zur altbewährten Erfolgsmethode und fahren erstmal wieder die Do-it-yourself-Schiene. Julian hat ein paar Stimmschlüssel im Internet besorgt und schlägt seit drei Tagen die absolut fiesesten Akkorde an, während er die Seiten stimmt. Manchmal schaut er dabei kurz auf und erzählt was „wohltemperiertem Gesamtergebnis“ oder versucht mit einer App auf seinem Laptop die „optimale Streckung“ festzulegen…

Wir genießen währenddessen mit einem Achselzucken die schauerlich schiefen Tonreihen 🙂

[To be continued^^]

„Wär das nicht völliger Next-Level-Shit, wenn wir uns einfach jeden Abend zusammen setzen und Songs schreiben könnten?“

Bäm! Die Idee eine FUUN-WG zu gründen ist geboren.

Im Moment treffen wir alle Vorbereitungen um zusammen zu ziehen – es wird neben dem Vorbereitungsstress aber auf keinen Fall ruhiger um FUUN. Im Gegenteil: Jetzt geht’s erst richtig los! Hört schon mal in unser neues Video-Snippet rein.

Das ist eine der letzten kurzen Aufnahmen aus unserem alten Proberaum, den es bald nicht mehr geben wird. Wir melden uns nach dem Umzug aus der frisch gebackenen FUUN Mansion zurück!! Abonniert unseren Kanal um keine Videos mehr zu verpassen.

Grüße gehen raus

Eure FUUNies

Feiertag und mal wieder nix los in München. Zeit für Cat-Content!

Diese Fellnase wollte unseren Gitarristen natürlich gleich abwerben – aber Flo hat sich am Ende doch dazu entschieden, bei FUUN zu bleiben. Die Mieze hätte ihn auf Dauer auch einfach unterfordert. Lieber verwendet er seine Pfoten für beste Riffs und Solos.

=^-^=

Wer FUUN in Zukunft für einen Gig anfragen möchte, kann das ab jetzt auch gemütlich über BachstagePro machen. Wir haben die Platform in den letzten Tagen für uns getestet und festgestellt, dass man sich hier außerdem ganz easy mit anderen Bands vernetzen kann. Wir sind gespannt, wen wir hier noch alles treffen. Schickt uns einfach eine Kontaktanfrage, wenn ihr auch auf BackstagePro seid.

https://www.backstagepro.de/fuun-music

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Abseits des Touristenstroms, zwei Stunden Autofahrt von der griechischen Küste entfernt…nein, das ist hier kein Reiseblog. Aber als alle fünf Freunde von FUUN im Mai 2019 endlich mal in den „Urlaub“ gefahren sind, haben sie sich die traumhafteste Kulisse ever rausgesucht! Wir haben von Meteora bis Larisa die schönsten Orte besucht um unsere Musikvideos zu drehen. Unsere griechische Reiseführerin aus München hat uns durch die schönsten Straßen und die besten Restaurants Griechenlands geführt. Dank ihr haben wir das traditionelle Meze-Essen zum Tsipouro kennengelernt.

…Was das ist?? Also im Prinzip bekommt jeder eine Flasche Tsipouro (70-80%!!) hingestellt, dazu Wasser zum Verdünnen und jede Menge Eis. Dann wird so viel Essen dazu gestellt, bis der ganze Tisch voll ist. Die ganze Karte rauf und runter. Quasi „All you can eat“ auf griechisch. Am Ende schwankt man sehr glücklich und pappsatt nach Hause.

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Wenn wir nicht gerade beim Essen waren, haben wir aber tatsächlich auch „gearbeitet“. Zu drei Songs wurden Videos gedreht, unter anderem auch zu LOLA! Auf einem verlassenen Hausdach haben wir den kompletten Song in nur drei Takes abgedreht. Coming soon!!! 🙂

 

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Nach langen Sessions im Studio sind wir ganz heiß drauf, endlich wieder live zu performen! Im Hintergrund mischen wir gerade noch die neuen Aufnahmen ab, cutten unsere Videos und updaten unsere Seiten. Wir haben einiges vorbereitet, also seid gespannt 😉 Aber jetzt freuen wir uns auf neue Live Anfragen und unser kommendes Warm-Up Konzert in der Cordobar in Germering am 22. November 2019.

Weitere Konzerte folgen natürlich – und im Frühjahr 2020 geht unsere erste eigene, frisch gebackene Platte an den Start! Yesss!

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Ihr sucht noch eine Gastband für einen Auftritt? Schreibt uns an! fuun.kontakt@gmail.com

Musik ist unsere Leinwand 😉 Bei den Ateliertagen Germering haben wir mal nicht nur Musik gemacht: In einer Rauminstallation konnten alle Besucher den FUUN Song „Loss of Time“ in einer neuen Dimension erleben. Sekündliche Farbwechsel zeigten das FUUN Artwork zum Thema Stress und Zeitverlust in ständig neuem Licht und beleuchteten unterschiedliche Aspekte dieses Werks. Gleichzeitig gab es die Gelegenheit, das noch unveröffentlichte Musikvideo zum Song „Loss of Time“ als aller Erster zu sehen.
Im einnehmenden Kontrast zur visuellen Gestaltung des Raums hörte man bekannte FUUN Sounds in verspulter Slow Motion.
Zur Eröffnung spielten wir live im Skulpturen-Garten bei strahlendem Sonnenschein. Danke an die Künstler des Atelierhauses, ohne die das nicht möglich gewesen wäre.

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Music is our canvas 😉 At the Ateliertage Germering we did not just make music: In an art installation, all visitors could experience the FUUN song „Loss of Time“ in a whole new dimension. The FUUN artwork on the subject of stress and time was constantly illuminated by changing colors of light and thereby revealed all shades of this work. At the same time there was the opportunity to see the still unpublished music video for the song „Loss of Time“ as one of the first.
In contrast to the visual design of the room you could hear well-known FUUN sounds in slow motion.
To the opening we played live in the sculpture garden in bright sunshine. Thanks to the artists of the studio house, without whom this would not have been possible.

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Battle of Bands 2017 Ammersee, gerockt trotz kurzzeitigem Gruselwetter Wir danken allen die da waren, allen Künstlern, den Veranstaltern Stellwerk Herrsching und dem Seewinkel, in dessen wunderschönem Strandbad dieses Event jährlich stattfindet!  Außerdem ein großes Danke an die Gemeinde Herrsching für die tollen Fotos!

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Fotos: Gemeinde Herrsching 

Die SZ berichtete bereits im Vorfeld:

„Die erste Band auf dem Ankündigungsplakat heißt FUUN. Die fünf Musiker sind alte Bekannte auf der Bus-Bühne; sie haben die „Battle of Bands“ bereits im Vorjahr gewonnen. Sie dürfen als Parade-Beispiel dafür gelten, um was es bei dem Event geht. Denn die ehemals als Post-Grunge-Band gestartete Gruppe hat sich mittlerweile einen komplett eigenständigen Sound erarbeitet. Das Besondere dabei ist der harmonische Gesang mit einer weiblichen und einer männlichen Stimme.“

Wer künftig regelmäßig über Aktuelles, Events und neue Songs informiert werden möchte: Einfach FUUN auf Facebook und YouTube liken 🙂

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FUUN spielt auf der Eröffnung der diesjährigen Ateliertage am Samstag, 22. Juli um 16 Uhr!

Riesige behauene Steine, aufgeschlitzte Motorhauben, sanfte Holzskulpturen und der Duft von nasser Farbe in der Luft. Die offenen Ateliers zu besuchen ist jedes Jahr ein Erlebnis!

Das Besondere: In einer zusätzlichen Rauminstallation erleben die Besucher den FUUN Song „Loss of Time“ in allen seinen Facetten. Die psychedelische Momentaufnahme aus Gedanken und Erinnerungen gibt Einblick in die Welt hinter dem Song.

2017-FUUN-Ateliertage-Germering

Samstag: 14 – 19 Uhr (22. Juli)
Sonntag: 14 – 18 Uhr (23. Juli)

Eintritt frei!

Atelierhaus Germering, Salzstraße 27

 

Aber wer wartet schon gerne?

Fuun tritt 2017 in einen weiteren kreativen Schaffensprozess ein:

Während wir das vergangene Jahr mit zahlreichen Live-Auftritten genutzt haben, um unsere eigene Identität zu ergründen, ist 2017 für uns vor allem ein Jahr der Kreativität.

Ungewohnt strukturiert arbeiten wir uns dabei durch unsere Songs, verbringen Tage damit unsere Bandproben und Ideen auf terrabytegroßen Festplatten zu archivieren und verknüllte Notizen zu sortieren. Es ist unglaublich, nach und nach einen Überblick zu bekommen und zu sehen wie groß dieses Projekt bereits geworden ist.

Und langsam wird klar: Dieses Album wird unser Baby. Nie hatten wir konkreter vor Augen, worum es geht. Nie waren die Diskussionen hitziger und die Bandproben produktiver als jetzt.

Das ist machmal auch ganz schön heftig. Aber es ist das Beste, was uns je passieren konnte. Alles, was wir uns zusammen erarbeitet haben, nimmt jetzt endlich konkrete Form an.

Wir machen dabei alles selbst – die Songs, Lyrics, Demo, Recording und was noch alles kommt. Überall steckt unsere Identität drin. Das sind wir. Klar, dass das etwas Zeit braucht. Aber seid euch sicher: Wir warten nicht.

Wir arbeiten.

 

Wow – DANKE an alle, die das Battle of Bands zu so einem verrückten Abend gemacht haben – und danke für eure Votes – wir hätten nicht gedacht, dass ihr so krass abfeiert!! Und dann wählt ihr uns gleich auf den ersten Platz – sau nice!! Ihr seid die Besten.

Vor ewigen Zeiten waren wir als Zuschauer auf dem Battle und fanden es Hammer dass es sowas gibt – Danke an das Stellwerk und an den Seewinkel dafür!

Vor dem Konzert hatten wir beim Losen verloren und so wurde entschieden: Wir müssen als Erste (nach der Vorband Wooden Heroes) auftreten – wir dachten schon, da kommt eh keiner von uns. SO früh am Freitag seit ihr bestimmt alle noch wo anders. Was haben wir uns getäuscht😊😍
Vielen Dank an euch!

 

Eure FUUNologen <3

 

P.S.: Der Song den wir hier anpielen heißt „Loss of Time“ – im nächsten Jahr gibt’s das offizielle Release 🙂

 

Es ist so weit – unser erstes Musikvideo 🙂 In SHADES ON geht es darum einfach mal richtig auf die Kacke zu hauen, egal was die merkwürdigen Blicke der Anderen sagen, egal was diese nervige innere Stimme dir sagen will, einfach mal „Fuck you!“ zu allem Negativen und los gehts! Der Sonntagmorgen muss sich gelohnt haben 🙂

Wochenlanges Geschnippsel, Abstimmerei und jetzt versuchen wir uns noch diesen Finger ausm Text zu saugen 😀 Hammer. Also hier ist es.

Und wir wollen uns nochmal beim Robert H. bedanken, der am Text mitgewirkt hat und bei der Resi, unserer Kamerafrau<3 Danke!! 🙂 Wir sind so stolz *g*

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Und lasst uns eueren Daumen da 🙂 Aber nicht auf die Mafia Art bitte.

Eure FUUNenschen <3

Morgen ist es so weit: Unser erstes Musikvideo zum Partysong SHADES ON geht online! Worum es geht? Feiern bis zum umkippen und „Fuck you all in your hatred!“Als Vorgeschmack hier schon mal ein Outtake;) Wir sehen uns morgen! Und jetzt wird erstmal gefeiert also Sonnenbrillen auf und los *g*

Eure FUUNonskis<3

Endlich ist es wieder so weit!

Nach langer Zeit im Studio treten wir endlich wieder auf. Und zwar mit brandneuen Songs. Wer ein paar davon schon vor unserem CD Release hören will, kommt einfach zu einem unserer Gigs!

Los geht es kommenden Mittwoch:

Mittwoch? Warum Mittwoch?? Na weil am Donnerstag Feiertag ist! Es gibt also keine Ausreden. Kommt vorbei, besorgt euch Karten und feiert mit uns!

FUUN Music Post-Grunge Live

Wer uns im Anschluss gleich nochmal sehen möchte hat auf jeden Fall schon mal an den folgenden Terminen Gelegenheit dazu:

07.06. Uni Party (Benediktbeuern)

15.07. Battle of Bands (Herrsching)

23.09. „Fremd“ Midissage des Kunstkreis Germering (Germeringer Stadthalle – Forum)

21.10. Treibhaus (München)
Wir freuen uns auf euch! …und über weitere Termine halten wir euch natürlich auch auf dem Laufenden <3

Tontechniker Julian hat mit uns in den SAE Studios den Song Lola aufgenommen. Im Laufe des Projekts wurde uns klar, der Typ gehört zu uns. Zum Glück wurde Julian das dann auch klar 😉

Einer von uns!

Der gute Mann spielt ab jetzt bei uns Bass. Eine Orgel hätten wir zwar auch noch frei aber die ist bei Gigs immer so sperrig.

Jetzt haben wir natürlich richtig Bock auf Auftritte – also schriebt uns an wenn ihr eine Band sucht, die mehr kann als abgedroschene White Stripes Cover. Wir haben mittlerweile über 40 Minuten eigene Songs und jaaa Cover können wir auch 😉

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FUUN Music

Hallo Welt! Wir sind die Band FUUN vom Ammersee in Bayern und spielen Rock Musik Richtung Post-Grunge.

Wer uns von Konzerten kennt (haha), hat schon mal unseren Song Go Feel It gehört (nein habt ihr nicht – aber solltet ihr nachholen). Er ist ein Statement zu einer unglücklichen Beziehung, in der einer der Partner glaubt, den anderen in jeder Kleinigkeit andauernd erziehen zu müssen. Man hört eine Menge Frust raus.

Späte Versöhnung

Bei dieser Bandprobe haben wir mal eine spontane „Stoner“-Version unseres Songs Go Feel It ausprobiert. Extrem entspannt und ein totaler Kontrast zur ursprünglichen Songidee. Das hat uns spontan so gut gefallen, dass wir es einfach mit euch teilen mussten. Durch den neuen chilligen fast schon in Richtung Blues gehenden Sound bekommt der Song fast was versöhnliches. Aber entscheidet selbst. Und so verabschieden wir uns für heute – und habt euch lieb.

 

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