Die letzte Amtshandlung von FUUN in diesem merkwürdigen Seuchenjahr war der gemeinsame Klick auf den “Publish”-Button bei Bandcamp.

Album Cover des ersten Albums von FUUN (2020): Past

Nach intensiven Wochen im Lockdown zeichnete sich in dem scheinbar endlos langen Dauerprojekt plötzlich ein Konzept ab. Die Bausteine, aus denen sich dieses Album zusammensetzt, waren teilweise seit vielen Jahren Teil unseres musikalischen Repertoires. Und das war genau das Problem. Wir hatten uns seit der Gründung 2013 extrem verändert. Unser Musikgeschmack hat sich verändert – unser Stil – überhaupt alles – wer wir sind.

Wir hatten in diesem Jahr nicht nur zahlreiche Auftrittsmöglichkeiten verloren, sondern auch unseren Leadgitarristen, der aus der Band austrat und unsere gemeinsame WG verließ. Das verflixte siebte Jahr hatte ordentlich zugeschlagen.

Und genau dieses Jahr beschließen wir nun mit dem Release unseres ersten Albums. Nach allem was passiert war, ist der logische Titel PAST. Vergangenheit.

Aber genau deshalb ist dieses Album auch der Auftakt in unsere neue kreative Identität. Jeder einzelne Song dieses Albums ist ein Blick in die Vergangenheit, der fusioniert wurde mit unserer heutigen musikalischen Sichtweise. Unsere Arrangements sind experiementierfreudiger geworden – psychedelische Einflüsse brechen die rockigen Strukturen auf. Man hört sie, die neue kreative Freiheit, die sich FUUN erobert hat.

Fuun creates one of those classic albums with “Past” the sort that takes a lot of time and effort to do just right, and lingers in the mind long after the music’s ended.

by Beachsloth Blog

Das Album wird in Kürze auch auf allen anderen bekannten Plattformen wie Spotify, Amazon Music und vielen Weiteren verfügbar sein.

Aber wer wartet schon gerne?

Fuun tritt 2017 in einen weiteren kreativen Schaffensprozess ein:

Während wir das vergangene Jahr mit zahlreichen Live-Auftritten genutzt haben, um unsere eigene Identität zu ergründen, ist 2017 für uns vor allem ein Jahr der Kreativität.

Ungewohnt strukturiert arbeiten wir uns dabei durch unsere Songs, verbringen Tage damit unsere Bandproben und Ideen auf terrabytegroßen Festplatten zu archivieren und verknüllte Notizen zu sortieren. Es ist unglaublich, nach und nach einen Überblick zu bekommen und zu sehen wie groß dieses Projekt bereits geworden ist.

Und langsam wird klar: Dieses Album wird unser Baby. Nie hatten wir konkreter vor Augen, worum es geht. Nie waren die Diskussionen hitziger und die Bandproben produktiver als jetzt.

Das ist machmal auch ganz schön heftig. Aber es ist das Beste, was uns je passieren konnte. Alles, was wir uns zusammen erarbeitet haben, nimmt jetzt endlich konkrete Form an.

Wir machen dabei alles selbst – die Songs, Lyrics, Demo, Recording und was noch alles kommt. Überall steckt unsere Identität drin. Das sind wir. Klar, dass das etwas Zeit braucht. Aber seid euch sicher: Wir warten nicht.

Wir arbeiten.